

Bangor steht für eines der eindrücklichsten Ereignisse in der Kirchengeschichte Europas. Zwei- bis dreitausend Mönche beteten dort über 300 Jahre in einer 24-Stunden-Gebetskette. Wurden die Mönche im Gebet müde, stellten sie sich bis an die Hüfte in kaltes Quellwasser und beteten so Gott an. Die geistliche Kraft der Erweckung in Bangor war so groß, dass sich von dort aus das Evangelium über ganz Europa ausbreitete.
Zur heutigen Zeit wird die einzigartige Vollmacht des 24-Stunden-Gebets von hunderttausenden Christen neu entdeckt.
Aus dieser Bewegung entstanden die neuen Songs der Band. Irische Klänge kombiniert mit den israelisch-orientalischen Klängen, wie z.B. in "Shabbat" ergeben einen einmaligen Sound, mit dem es BE'ER SHEVA gelingt, den Zuhörer in die Gegenwart Gottes zu führen.
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| Dateiname | Dateigrösse | Letzte Änderung | |
| 01_shabatt.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:27:45 | |
| 02_israels_god.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:27:49 | |
| 03_hesekiel.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:27:53 | |
| 04_bangor.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:27:57 | |
| 05_jacob.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:01 | |
| 06_maertyrer.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:05 | |
| 07_tag_und_nacht.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:09 | |
| 08_ana_adonai.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:12 | |
| 09_koenig_der_ehre.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:16 | |
| 10_jerusalem.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:20 | |
| 11_celtic.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:24 | |
| 12_strong_tower.mp3 | 171 K | 27-Oct-2007 14:28:28 |
Walter Grund: Nach der Konferenz "Breakthrough to Jerusalem" in Tübingen haben wir als Gemeinde das 24-Stunden-Shabbat-Gebet gestartet. Auslöser für die Gebetszeit Freitag 18.00 bis Samstag 18.00 war die Lehre von Tom Hess (House of prayer for all nations) über den Shabbat auf jener Konferenz. Irgendwann hatte ich den Eindruck, diese Lehre in einem Lied zu verarbeiten. Der Refrain und das Anfangs-Riff standen bald, aber für die Strophen hatte ich noch keine Idee.
Als ich dann Wochen später mit Guido einige Tage in Berlin war, fing ich an, Psalm 119 zu verarbeiten. Guido machte extra den Abwasch, damit ich an den Strophen schreiben konnte...
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Walter Grund: Auf der oben erwähnten Konferenz "Breakthrough to Jerusalem" sprach John Mulinde in seiner Predigt den Satz : "The God of Israel is still alive". Sofort schrieb ich ihn auf, denn er traf mich und ich wußte, dass daraus ein Song entstehen sollte...
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Gudula Kasch: Dem Lied liegt die Vision von einer neuen Generation, der endzeitlichen Armee die im Gebet aufsteht, zugrunde. Diese Armee zündet in der Salbung der Mönche von Bangor in Europa ein neues Gebetsfeuer an. Diese Generation geht hin um die endzeitliche Ernte einzuholen.
Aus Berichten haben wir erfahren, welche Vollmacht die Mönche hatten. Diese Begebenheit habe ich im Text der zweiten Strophe verarbeitet: Als ein keltischer Mönch sich im Boot auf dem Bodensee befand hörte er die Wassergeister zu den Berggeistern sagen: " Wir können ihnen nicht schaden, denn sie sind vom Geist des Gebetes umgeben..!"
Walter Grund: So viele Änderungen, Treffen mit Gudula und Ausprobieren mit der Band habe ich noch nicht erlebt bei der Entstehung eines Liedes. Ab und zu hätte man auch aufgeben können...aber einzelne Teile wie der Refrain und die Schlussmelodie standen schon bald fest und ich fand sie sehr gut. Es ging nur darum, den Rest in Form zu bringen. Dann hatte Debora einen Groove für den Refrain entwickelt und wir haben die Akkorde in den Strophen komplett neu geschrieben. Das "Baby" wurde so zwei Wochen vor der Aufnahme geboren.
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Walter Grund: Gudula regte an, "mal was Irisches zu spielen". Also setzte ich mich hin und schrieb in 10 Minuten den Instrumental-Teil von "Bangor". Zunächst spielten wir das so im Gottesdienst, bis Olaf anfing, diesen Part mit einem anderen Lied zu kombinieren. So fing ich an, einen Ersatz für dieses Lied zu schreiben, der auch inhaltlich zum Bangor-Thema passt. Bis die Endfassung des Songs fertig war, verging dann wesentlich mehr Zeit, als ich für den Instrumental-Teil gebraucht hatte.
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Leonard Jones: Ich habe dieses Lied geschrieben, nachdem ich ein hartes Jahr lang wie durch die Wüste gegangen war und mit Gott um meine Familie gerungen hatte.
Als ich dann die Stelle las, an der beschrieben wird, wie Jakob mit Gott ringt, unterlief mir zunächst ein Fehler und ich las: "Ich lasse dich nicht gehen, ich segne dich denn." In Wirklichkeit heißt es aber: "Ich lasse dich nicht gehen, du segnest mich denn." Aber mir gefiel die Art, wie ich diesen Vers irrtümlich gelesen hatte, und so entstand dieses Lied daraus.
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Suzy Wills Yaraei: Ich empfing dieses Lied, als ich in meinem Auto döste. Mein Freundin und Co-Autorin, Paulette Wooten, saß am Steuer. Ich war gerade dabei, vollständig einzuschlafen, als ich das Lied laut und deutlich hörte. Es war so laut, dass ich sogar Paulette fragte, ob sie es ebenfalls hörte. Dann sang ich es ihr vor. Wir spürten beide die Kraft des Heiligen Geistes. Ich glaube, das war ein Lied, von dem der Herr wollte, dass die Menschen es hören; aus diesem Grund hatte er es mir vorgesungen. Oder vielleicht waren es auch die Engel, die sangen. Wie auch immer, ich hörte das gesamte Lied und sang es an Ort und Stelle nach. Für einige mag das schwer zu glauben sein, aber so war es. Später habe ich auf Drängen des Heiligen Geistes die Bibelstelle noch eingefügt.
Das war vor etwa 3 Jahren.
Ich bekomme viele Lieder auf diese Weise.
Ich versuche nicht, etwas zu schreiben. Ich höre einfach nur auf den Heiligen Geist, wenn sie kommen, schreibe sie auf und rufe dann Paulette an.
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Gudula Kasch: Kurz nach dem Start des 24-Stunden Bangor Gebetes gab uns der Herr das Wort über die bittende Witwe, die ohne Unterlass - d.h. Tag und Nacht - den ungerechten Richter bedrängte (Lukas 18,1-8) Gottes Antwort auf dieses Gleichnis ist: "Sollte ich nicht auch Recht verschaffen meinen Auserwählten, die zu mir Tag und Nacht rufen, und sollte ich es lange hinziehen - ich will ihnen Recht verschaffen in Kürze!" Dieses Lied ist unsere Antwort auf Gottes Ruf an uns, ihn Tag und Nacht zu suchen und anzubeten.
Walter Grund: Es gab aus den Gottesdienst-Mitschnitten zwei Refrains zum Thema "Tag und Nacht-Anbetung". Wir hatten uns entschlossen, die deutsche Version in ein Songformat zu bringen. Gudula schrieb die Strophen und wir machten Probeaufnahmen. Im Gesamtkontext der CD klang der Song aber zu "amerikanisch" und hatte live nicht dieselbe Salbung wie ursprünglich. So haben wir Olafs Melodie und Akkorde der englischen Version mit Gudulas Strophen und Text kombiniert. Von mir kam die Bridge und Intromelodie.
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Joy Greig: Eines Tages betete ich zusammen mit einer ganzen Gruppe von Menschen, als plötzlich ein junger Israeli anfing, für sein Volk zu beten. Dabei sagte er immer wieder: "Ana Adonai..." - es war der Schrei seines Herzens für sein Volk, der aber gleichzeitig den Glauben und die Gewissheit ausdrückte, dass Gott sein Gebet erhören würde. Als ich später zu Hause selbst betete und Psalm 118 las, kamen mir die Worte wieder in den Sinn und ich schrieb "Ana Adonai" - und der Großteil des Textes dieses Liedes stammt direkt aus diesem Psalm.
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Walter Grund: Dem Song liegt Psalm 24 und Jesaja 62,10 zugrunde. "Macht Bahn, räumt die Steine hinweg" verwende ich eigentlich immer als Wort zum Beten, wenn ich mit dem Auto im Stau stehe. Wir hatten uns in der Gemeinde stark mit unserer "Iniquität", der Schuld unserer Vorfahren und unserer eigenen Sünde beschäftigt und darüber Buße getan. Mir wurde bewußt, dass dies "Steine" sind, die den Zugang zu Gott verhindern können.
Am Liebsten singe ich Lieder in denen wir Gott direkt ansprechen und ihm sagen, wer und wie er ist. Das war die Idee für den Refrain.
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Walter Grund: 2005 waren wir als Team bei Arni Klein in Tel Aviv um uns auf eine 24h-Anbetung in Jerusalemer Hotel King David vorzubereiten. Ich bin kein ausgesprochener Israel-Freak, aber Gott fing an zu mir über seine Stadt zu reden durch Ps 122 und 1. Kön. 8,41-43. Zum ersten Mal verstand ich, was Jerusalem für Gott bedeutet und so begann der Song zu entstehen.
Zwei Tage später teilte ich dann mit Murray ein Zimmer in Jerusalem gegenüber dem "King David-Hotel", im YMCA. Er sang und ich spielte und so wurde das Lied vollendet. Am letzten Abend spielten wir den Song auf der Terasse des "King David" zum ersten Mal öffentlich, in Jerusalem. Ohne Publikum, aber vor Gott. Das war etwas Besonderes.
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Walter Grund: Vor unserem Sommer-Einsatz in Griechenland ist dieses Stück entstanden. Dort hatte es seine Uraufführung in Drama. Den Schlagzeug-Fill (das ist ein Übergang) am Ende hatte ich ohne besonders darüber nachzudenken auf der Keyboard-Tastatur in den PC eingespielt und als Demo mitgebracht. Unser Freund Mike Mc Nally, der am Schlagzeug eingesprungen war, hat lange daran geübt. Er musste anfangs mit selbstgebastelten Sticks aus dem Wald spielen, weil es zuerst keine zu kaufen gab...
Als Debora bei den Proben zur CD dann auch am selben Fill zu knabbern hatte, kamen mir doch Gedanken, ob das Stück nicht zu schwierig geraten ist. Aber sie haben es beide hinbekommen! PTL.
Liz Fitzgibbon: Der "starke Turm" ist eigentlich ein Bild dafür, wer Gott für mich wirklich ist. Dieses Bild wurde für mich besonders real, als ich durch eine sehr schwierige und schmerzhafte Zeit ging.
In ganz Irland stößt man immer wieder auf die Ruinen alter Burgen und Klöster, wo Mönche zusammen gelebt und angebetet haben. Wenn sie von Feinden angegriffen wurden, flüchteten sie in den zentralen, hohen Turm, in den der Feind nicht so leicht eindringen konnte - und sobald sie diesen Turm erreicht hatten, waren sie in Sicherheit. Dieser Turm befand sich immer in unmittelbarer Nähe der Burg oder des Klosters.
Das ist auch die Botschaft dieses Liedes: "Mache den Herrn zu deinem starken Turm und seine Gegenwart zu deinem Wohnort. Er ist dein sicherer Zufluchtsort."
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